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Die Musliminnen der Frauen-Basketballmannschaft der Cedar Riverside Community School in Minneapolis fanden ihre gewohnte Bekleidung beim Sport behindernd und so suchten sie nach einer Lösung.

Mit Unterstützung der Designstudenten an der Universität in Minnesota sowie dem Tucker Center for Research on Girls & Women in Sport entwarfen sie ihre eigene Sportkleidung, die sowohl den religiösen als auch den kulturellen Normen gerecht wurde.

Die Mädchen waren immer damit beschäftigt, dass ihre Kleider und ihr Hijab (Kopftuch) während dem Spiel in Ordnung waren, sagte Jennifer Weber, eine Sportlehrerin an der Cedar Riverside Community School.

Sie stolperten dauernd über ihre Röcke. Es war traurig anzusehen, dass sie im Spiel nicht aktiv und gleichzeitig sicher sein konnten, sagte sie gegenüber der Minnesota Daily, der Hauszeitschrift der University of Minnesota Twin Cities.

Sie bildeten Mannschaften und die Mädchen engagierten sich, aber sie hatten nichts anzuziehen, erzählte Weber.

Laut Minnesota Daily sind die Kleider aus atmungsaktiven Materialien hergestellt und die Kollektion umfasst Leggins, kurz- und langarm Trikots sowie einen „Sport-Hijab“, der mit Klettverschluss befestigt wird, um Verletzungen zu vermeiden.

Seit Jahren lagen uns die Mädchen in den Ohren mit „wir möchten Kleider, wir möchten Kleider“, erinnert sich Chelsey Thul, eine Kinesiologielehrerin an der University of Minnesota, die das zwei Jahre dauernde Projekt leitete, so schreibt die Associated Press. Ihre neuen Sportkleider tragen der Stolpergefahr von langen, flatternden Röcken und dem Verrutschen von lose gebunder Kopfbedeckung Rechnung.

Bereits 2009 berichtete die New York Times, dass Frauen jeden Alters – obwohl ihnen die Religion befiehlt, Sorge zu ihrem Körper zu tragen – es schwierig finden, fit zu bleiben und gleichzeitig den Grundsatz der züchtigen Kleider zu befolgen, wegen der gemischten Fitnessstudios und knappen Trainingsbekleidung.

Dem Ruf nach kulturell und religiös angemessener Strand- und Sportkleidung entspricht auch das Burkini, das im Christian Science Monitor 2007 als „lose genug, um die Sittlichkeit der Muslime zu bewahren und leicht genug, um damit schwimmen zu können“ beschrieben wurde.

Seit Jahren wurde die Kopfbedeckung der muslimischen Frauen bei sportlichen Veranstaltungen untersagt. 2007 verbot die FIFA den Hijab bei Fußballspielen – wegen drohender Würgegefahr – hob jedoch das Verbot 2012 wieder auf. Letztes Jahr hat die Frauen-Basketballmannschaft von Qatar auf den Einsatz an den Asian Games verzichtet, nachdem von den Spielerinnen verlangt wurde, dass sie – in Übereinstimmung mit den Regeln der International Basketball Federation (FIBA) – ihre Kopfbedeckung wegnehmen müssten, um bei den Spielen zugelassen zu werden.

Von Beatrice Gitau

Quelle: The Christine Science Monitor

muslimvillage.com

Übersetzt durch

Der wahre Islam