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Wie werde ich Muslim ?

Mit diesem Schritt kannst Du dem wahren Islam beitreten.

Muslime Nachrichten

Erstmals besteht die Crew an Deck einer Maschine der Royal Brunei Airlines aus einem Damen-Trio: Captain Sharifah Czarena, Senior First Officer Sariana und Senior First Officer Dk Nadiah bereit für den Flug BI081 von Brunei nach Jeddah (Saudi Arabien). Sie wünschen Brunei Darussalam (Heimat des Friedens) einen fröhlichen 32. Tag der Unabhängigkeit.

Wer sagte muslimische Frauen seien unterdrückt?

ilmfeed.com

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Der wahre Islam

Ibtihaj Muhammad, 30 Jahre alt und geboren in New Jersey, wird als erste amerikanische Athletin mit Hijab an den Olympischen Sommerspielen in Rio in diesem Sommer teilnehmen.

Als sie 13 war, ermunterte ihre Mutter sie zum Fechten, weil es ein Sport ist, den sie mit bedeckender Kleidung ausüben kann. Jetzt wird Ibtihaj durch ihre Passion Geschichte schreiben.

„Nachdem ich das College in Duke abgeschlossen hatte, habe ich realisiert, dass Minderheiten im Sport untervertreten sind“, sagte Muhammad gegenüber TeamUSA.org. „Ich wurde mir bewusst, dass ich ein Talent entwickelt hatte. Darum habe ich angefangen, mich dem Fechten Vollzeit zu widmen. Ich fand, dass es hier ein Bedürfnis gab. Einige Schranken mussten für die Frauen beseitigt werden.“

Sie fügte bei: „Ich will für die USA an der Olympiade kämpfen und zeigen, dass es nichts geben sollte, was irgendjemand daran hindert, seine Ziele zu erreichen; weder Rasse, Religion noch Geschlecht. Ich will den Beweis erbringen, dass durch Ausdauer alles erreicht werden kann.“

Wenn Ibtihaj nicht mit dem Kampf um Medaillen beschäftigt ist, arbeitet sie für Louella, eine online Kleiderboutique, die modische und angemessene Kleider verkauft.

arabnews.com

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Der wahre Islam

Die saudische Kindergartenlehrerin und Rhetorikerin Bahisa Al-Arabi startete eine weltweite Kampagne unter dem Slogan „Sei eine andere Braut“. Sie ermuntert jede Braut, ein wohltätiges Projekt zu unterstützen, anstelle der teuren Hochzeitsfeier. Als Vorbild hat sie selbst auf die luxuriöse Feier verzichtet und das Geld einem armen Dorf im afrikanischen Dschibuti gespendet, für ein sauberes Trinkwassersystem und zur Instandstellung ihrer Häuser.

Al-Arabi gab ein Interview an der Universität Dammam, um den Studentinnen ihre Vision zu erklären und sie zu ermuntern, ihrem Vorbild zu folgen.

Bahisa bedeutet „die Sprache des Mutigen“. Wieweit wurden Sie von Ihrem Namen beeinflusst?

Mein Vater hat diesen Namen für mich ausgewählt und ich habe mich entschlossen, mutig und initiativ zu sein zur Zufriedenheit Allahs.

Für Ihr Projekt haben sie lokale und internationale Auszeichnungen erhalten und Sie haben sich entschlossen, die Ausgaben für Ihre Hochzeitsfeier einem armen Dorf zu spenden. Wie ist es dazu gekommen?

Es ist das Ergebnis eines Menschen, der an sich selbst glaubt und seine Fähigkeit etwas zu bewirken und dass Allah denjenigen hilft, deren Absichten aufrichtig sind. Es war eine schöne Erfahrung und ich bin dankbar, dass Allah mir ermöglichte, mit dieser Botschaft ein Zeichen zu setzen.

Sie und Ihr Ehemann sind in ein Dorf in Dschibuti gereist, um zusammen die Spende zu machen. Warum haben Sie diesen Ort ausgewählt?

Wir haben uns für Dschibuti entschieden, um mit ihnen unsere Freude über die Heirat und unser Glück zu teilen.

Wie fühlten Sie sich, nachdem sie diesem armen Dorf eine Anlage für sauberes Wasser gegeben hatten?

Das Bedürfnis mehr zu tun ... Allah benützt uns, um unseren Brüdern zu helfen.

Wie kamen Sie auf die Idee, mit einer Spende einem armen Dorf zu helfen, anstelle einer teuren Hochzeitsfeier?

Die Hochzeitsfeier ist ein Ausdruck der Freude, aber jetzt ist daraus ein Anlass der Verschwendung geworden. Wir wollten unser Glück mit denen teilen, die weniger haben und es verdienen.

Hat Ihre Familie sie beeinflusst, den Armen zu helfen?

Sicherlich hatten sie den stärksten Einfluss auf meine Förderung, gerne rechtschaffene Taten zu machen.

Wer hat in dieser Hinsicht für Sie ein Zeichen gesetzt?

Mein Ehemann und ich folgen den Fußstapfen von Abi Dahdah und seiner Frau radiy Allahu anhum (möge Allah sie segnen).

Es gibt auch in Saudi Arabien arme Leute. Warum haben sie Dschibuti gewählt?

Unsere Sippe hat ein Recht auf unsere Unterstützung und darum haben wir uns so entschieden.

arabnews.co

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Der wahre Islam

Faruq Karim, ein bengalischer Reiniger, der den Koran mit begnadeter Stimme rezitiert, wurde als Imam in einer Moschee in Riyadh, Saudi Arabien ernannt. Das beweist, dass im Islam Leute mit einfachem Beruf nicht diskriminiert werden. Ein Reiniger, der die ehrenvolle Aufgabe bekommt, das Gebet zu leiten, ist ein Beweis, dass im Islam kein Gläubiger als minderwertig angesehen wird.

siasat.com

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Der wahre Islam

Der Präsident des westafrikanischen Gambia, Yahya Jammeh, hat sein Land zu einer islamischen Republik erklärt. Dies teilte die Regierung am Samstag auf ihrer Webseite mit.

Angesichts der muslimischen Mehrheit in dem armen Staat könne Gambia es sich nicht leisten, das Erbe der kolonialen Vergangenheit aufrechtzuerhalten, zitierte die Zeitung «Freedom Newspaper» aus einer Rede des Staatschefs. «Von heute an ist Gambia ein islamischer Staat. Wir werden ein islamischer Staat sein, der die Rechte der Bürger respektiert», hiess es.

Gleichzeitig betonte Jammeh, dass Christen und Anhänger anderer Religionen ihren Glauben in Gambia weiter ausleben dürften. «Keiner hat das Recht, in ihre Lebensweise einzugreifen», so der Präsident. Auch das christliche Weihnachtsfest werde weiter respektiert. Zudem soll es Frauen erlaubt bleiben, sich so zu kleiden, wie sie möchten.

Jammeh regiert Gambia seit 1994 mit harter Hand. Mehr als 11'500 Menschen flohen im vergangenen Jahr aus dem kleinsten Land Afrikas, das bis auf einen Küstenstreifen ganz vom Senegal umschlossen wird.

Die frühere britische Kolonie gehört Uno-Daten zufolge zu den ärmsten Staaten der Erde.

nzz.ch

Radio Schweden sprach mit der Designerin Iman Aldebe über ihre Pläne, die muslimische Mode neu zu erfinden.

Als sie mit dem Modedesign anfing, war von „Muslim chic“ nicht viel zu sehen.

„Am Anfang gab es nichts, was man als muslimische Mode hätte bezeichnen können. Alles wirkte wie eintönige Kleider ohne Schnitt; aus dunklen Farben von Männern entworfen. Nicht viele muslimische Designerinnen kreierten muslimische Kleidung,“ erzählte sie Radio Sweden.

Iman Aldebe studierte Design an der Hochschule und fing an, für ihre Freundinnen Kleider für die Abschlussfeier und Hochzeit zu machen. Ihr besonderes Augenmerk galt dem Hijab.

„Ich fing an den Stil des Hijab zu verändern und viele Frauen, die meine Kreationen trugen, erhielten einen Job. Es war damals richtig schwierig, mit einem Hijab eine Arbeit zu bekommen. Es ist auch heutzutage noch hart, aber Anfang 2000 war es noch härter,“ sagte sie.

Tatsächlich wurde sie dann damit beauftragt, den Hijab zur offiziellen schwedischen Polizeiuniform zu designen.

„Ich wollte für die muslimischen Frauen Kleider, die sie nicht als Muslim determinierten. Es gab nach 9/11 soviel Ablehnung gegen die Muslime, darum wollte ich das verstecken, aber gleichzeitig wollte ich, dass sie das Gefühl hatten, bedeckt zu sein, so wie man es von ihnen erwartete und trotzdem auch bequem und modisch.“

sverigesradio.se

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Der wahre Islam

Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat den deutschen Orientalisten, Schriftsteller und Essayisten Navid Kermani zum diesjährigen Träger des Friedenspreises gewählt. Das gab Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, zur Eröffnung der Buchtage Berlin 2015 bekannt. Der Friedenspreis wird seit 1950 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.

In der Begründung des Stiftungsrats heißt es:

"Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2015 an Navid Kermani. Der deutsche Schriftsteller, Orientalist und Essayist ist eine der wichtigsten Stimmen in unserer Gesellschaft, die sich mehr denn je den Erfahrungswelten von Menschen unterschiedlichster nationaler und religiöser Herkunft stellen muss, um ein friedliches, an den Menschenrechten orientiertes Zusammenleben zu ermöglichen.
Seine wissenschaftlichen Arbeiten, in denen er Fragen der Mystik, der Ästhetik und der Theodizee insbesondere im Raum des Islam nachgeht, weisen Navid Kermani als Autoren aus, der mit großer Sachkenntnis in die theologischen und gesellschaftlichen Diskurse einzugreifen vermag.
Die Romane und Essays von Navid Kermani, insbesondere aber auch seine Reportagen aus Krisengebieten zeigen, wie sehr er sich der Würde des einzelnen Menschen und dem Respekt für die verschiedenen Kulturen und Religionen verpflichtet weiß, und wie sehr er sich für eine offene europäische Gesellschaft einsetzt, die Flüchtlingen Schutz bietet und der Menschlichkeit Raum gibt.“

Navid Kermani, geboren am 27.11.1967 in Siegen, studierte Islamwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaft. Bereits mit seiner Dissertation „Gott ist schön. Das ästhetische Erleben des Koran“ sorgte er 1999 im Feuilleton und in der Fachpresse für Aufmerksamkeit. Neben seiner Tätigkeit als Dramaturg am Theater an der Ruhr in Mühlheim (1994/95) und am Schauspielhaus Frankfurt (1998/99) schrieb er zudem regelmäßig Literaturkritiken und Reportagen. 1994 gründete er in Isfahan das erste internationale Kulturzentrum, das infolge von Spannungen im deutsch-iranischen Verhältnis 1997 wieder schließen musste.

Nach einem Forschungsaufenthalt am Berliner Wissenschaftskolleg und der Veröffentlichung von „Das Buch der von Neil Young Getöteten“ (2002) und „Schöner neuer Orient. Berichte von Städten und Kriegen“ (2003) hat sich Kermani entschieden, fortan als freier Schriftsteller zu arbeiten. Gleichwohl habilitierte er sich 2005 im Fach Orientalistik mit der grundlegenden Studie „Der Schrecken Gottes – Attar, Hiob und die metaphysische Revolte“. 2010 hielt Kermani die Frankfurter Poetikvorlesungen, ein Jahr später erschien sein Roman „Dein Name“, für den er mit dem Joseph-Breitbach-Preis (2014) geehrt wurde. 2014 analysierte er in einer vielbeachteten Rede vor dem Deutschen Bundestag anlässlich der Verkündung des Grundgesetzes vor 65 Jahren dessen normative Kraft und kritisierte zugleich die deutsche Asylgesetzgebung.

Die literarischen Arbeiten Kermanis, die im Ammann Verlag und seit 2011 im Carl Hanser Verlag erschienen sind, thematisieren wie zuletzt in „Große Liebe“ (2014) die Grundfragen und Grenzerfahrungen der menschlichen Existenz wie Liebe und Sexualität, Verzückung und Tod. Wie in „Zwischen Koran und Kafka. West-östliche Erkundigungen“ (2014) sind die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen, im Verlag C.H. Beck herausgegebenen Bücher der Koran und die islamische Mystik. Zudem berichtet er in zahlreichen Reportagen aus Kriegs- und Krisengebieten, die unter anderem in „Ausnahmezustand. Reisen in eine beunruhigte Welt“ (2013) erschienen sind.

Ende August 2015 erscheint sein neuestes Buch "Ungläubiges Staunen. Über das Christentum" im Verlag C.H. Beck.

Für sein Werk und das gesellschaftliche Engagement hat Navid Kermani weitere Preise erhalten, darunter Hessischer Kulturpreis (2009), Hannah-Arendt-Preis (2011), Buber-Rosenzweig-Medaille (2011), Heinrich-von-Kleist-Preis (2012), Kölner Kulturpreis (2012), Cicero-Rednerpreis (2012) sowie den Gerty-Spies-Literaturpreis (2014).

Navid Kermani lebt seit 1988 in Köln und ist mit Katajun Amirpur verheiratet, die als Professorin für Islamwissenschaft an der Universität Hamburg lehrt. Das Paar hat zwei Töchter.

friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de

Anstatt viel Geld für ihre Hochzeit auszugeben, hat ein türkisches Paar 4000 syrischen Flüchtlingen Essen ausgegeben.

Dürfen wir vorstellen? Fethullah Üzümcüoğlu und Esra Polat sind das wohl selbstloseste Hochzeitspaar des Jahres 2015. Zu ihrem Hochzeitstag haben sie 4000 syrische Flüchtlinge in der türkischen Stadt Kilis, nahe der Syrischen Grenze, eingeladen mit ihnen zu essen und zu feiern. Das Essen haben sie selbst in Brautkleid und Anzug ausgegeben.

Ursprünglich war es die Idee des Bräutigam-Vaters Ali, und sein Sohn war ehrlich überrascht von der Idee. Aber als sie darüber nachdachten, kamen er und seine Braut zu dem Schluss: "An so einem freudigen Tag möchten wir den Hochzeitsempfang mit unseren syrischen Brüdern und Schwestern teilen. Wir hoffen durch unsere Tat noch mehr Brautleute zu inspirieren, ihren Hochzeitsempfang zu teilen."

Bei der Ausführung half die türksiche NGO "Kimse Yok Mu", die auch den Essensbus zur Verfügung stellte. Der Vater erzählte einer türkischen Zeitung, er sei froh, dass das frisch vermählte Paar sein neues Leben mit so einer selbstlosen Tat begang.

Auch die Braut war nach einem ersten Schock von der Idee begeistert: "Zuerst war ich schockiert, aber dann hat mich die Idee total begeistert. Es war eine wundervolle Erfahrung und ich bin froh, dass wir die Möglichkeit hatten unseren Hochzeitsempfang mit Menschen zu teilen, die das Essen wirklich nötig hatten." Ihr frisch gebackener Ehemann gibt ihr recht: "Das Glück in den Augen der syrischen Flüchtlingskinder zu sehen ist einfach unbezahlbar."

wienerin.at

Auf die Angst vor Fremden hat eine junge muslimische Britin eine süße Antwort gefunden: Nadiya Hussain hat die TV-Backshow "The Great British Bake Off" gewonnen, sogar der Finanzminister gratuliert.

Nadiya Hussain hat die beliebte TV-Kochshow "The Great British Bake Off" - und die Herzen vieler Briten – gewonnen.

Sie mixte, knetete, schlug sich durch elf wöchentliche Back-Shows der BBC und rührte mit ihrer offenherzigen Art ein Millionenpublikum: Am Ende gewann die 30-jährige Nadiya Jamir Hussain aus dem nordenglischen Leeds den Titel bei der beliebten Kochshow "The Great British Bake Off". Seit dem Finale am Mittwoch wird Hussain von einer wachsenden Twitter-Gemeinde, Politikern und Muslimen als neue Brückenbauerin zwischen den Kulturen gepriesen.

Den Sieg sicherte sich die dreifache Mutter mit einem Kuchen, der mit einem in den Farben des britischen Union Jack gehaltenen Sari-Gewandes dekoriert war. Dabei blieb Hussain bis zuletzt bescheiden. "Das muss ein Fehler sein", sagte sie bei der Siegerehrung und weinte vor Freude. In den Wochen zuvor hatte sie, die immer mit dem traditionellen Kopftuch am Herd stand, ein Millionenpublikum mit geistreichen Bonmots und einer schier unerschöpflichen Mimik entzückt.

Genauso britisch wie jeder andere

In dem eigens dazu eingerichteten Blog "Many Faces of Nadiya Appreciation Blog" wuchs die Fangemeinde heran, die ihr bei den Abstimmungen schließlich auch den Sieg bescherte. 14 Millionen Zuschauer sollen die Entscheidungsschlacht am Kuchenblech gesehen haben. "Ich werde nie wieder sagen: Ich glaube nicht, dass ich es kann. Ich kann und ich werde", sagte Hussain.

Muslimvertreter und Politiker beglückwünschten Hussain und lobten sie als Vorbild. Es sei "einfach wunderbar", eine britische Muslima zu sehen, die die besten muslimischen Eigenschaften in diesem Land öffentlich herausstellt, sagte Zara Mohammed, Vizepräsidentin der Studentenvereinigung islamischer Verbände auf der Insel. Premierminister David Cameron feuerte sie nach eigenen Worten an und Finanzminister George Osborne schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter: "Go, Nadiya!!" Die Chef-Feuilletonistin des "Guardian", Charlotte Higgins, schrieb vor dem Finale: "Nadiya ist die erste Britin mit Hidschab (Kopftuch), die eine so positive, erfreuliche Rolle in der britischen Massenkultur hat."

Hussain bekundete, dass sie vor dem Finale zunächst "ein bisschen nervös war, weil mich die Leute möglicherweise sehen würden, eine Muslima mit Kopftuch, und sich fragen, ob ich backen kann". Dann stellte sie klar: "Ich bin genauso britisch wie jeder andere und ich hoffe, ich habe es bewiesen."

stern.de

Nach dem begnadeten ägyptischen Chemiker Professor Ahmed Zewail, der den Nobelpreis für Chemie 1999 gewann, hat 2015 erneut ein Chemiker aus einem islamischen Land den Preis erhalten.

Der in der Türkei geborene Biochemiker Dr. Aziz Sancar hat die ehrenvolle Auszeichnung für 2015 erhalten, zusammen mit zwei anderen Chemikern Tomas Lindahl und Paul Modrich. Sie erhielten die Auszeichnung für ihre Forschung zur Reparatur des Erbguts.

Die drei frisch gekürten Nobelpreisträger haben grundlegende Mechanismen aufgeklärt, wie Zellen die korrekte Abfolge der DNA-Bausteine wiederherstellen. Diese Reparaturwerkzeuge der Zelle sind so zentral, dass ihr Versagen zum Beispiel bei der Entstehung von Krebs eine grosse Rolle spielt. Das Nachlassen ihrer Effizienz spielt zudem beim Altern eine Rolle.

Ein instabiler Baustein

Lindahl gilt als Pionier im Forschungsfeld der DNA-Reparatur. Er erkannte, dass der DNA-Baustein C chemisch relativ instabil ist und sich leicht in einen anderen Baustein umwandeln kann. Über die Zeit müssten dadurch also alle Cs in der menschlichen Erbinformation verloren gegangen sein, so Lindahls theoretische Überlegung. Da dem nicht so ist, musste ein Reparaturmechanismus existieren, der das korrekte C wieder herstellte. So kam er der sogenannten Basen-Exzisions-Reparatur auf die Schliche. Bestimmte Enzyme, DNA-Glycosylasen genannt, erkennen den falschen Baustein und schneiden ihn aus, weitere Enzyme ersetzen ihn wieder durch C.

Falsch kopiert

Aber auch beim reinen Kopieren der DNA können sich Fehler einschleichen. Die zelluläre DNA-Kopiermaschine ist zwar sehr genau, macht aber trotzdem Fehler und setzt - wenn auch selten - den falschen Baustein ein, der dann mit der Vorlage nicht richtig paart. Wird die so entstandene Fehlpaarung nicht repariert, wird der Fehler bei der nächsten Kopierrunde weitergegeben und wird zur Mutation.

Modrich entschlüsselte, wie die Zelle mit diesen Fehlpaarungen von DNA-Bausteinen umgeht: Nämlich mittels der sogenannten Mismatch-Reparatur. Dabei erkennen bestimmte Enzyme die Fehlpaarung, setzen einen kleinen Schnitt in den gerade erst neu aufgefüllten Einzelstrang und bauen ihn von dort her ab, über den falsch eingesetzten Baustein hinaus. Anschliessend wird dieses Stück noch einmal neu synthetisiert.

UV-Schäden ausgebügelt

Dass nicht bereits der kleinste Sonnenstrahl Sonnenbrand und Hautkrebs verursacht, verdanken wir der sogenannten Nukleotid-Exzisions-Reparatur, für deren Entdeckung Sancar mit dem diesjährigen Chemie-Nobelpreis geehrt wird. Die UV-Strahlen führen in der DNA dazu, dass sich beispielsweise nebeneinander liegende T-Bausteine chemisch miteinander verbinden zu einem sogenannten T-Dimer. Dies verändert die Struktur der DNA so, dass die Kopiermaschine nicht mehr einfach darüber hinweglesen kann. Für die Zelle bedeutet das ein Desaster, das, sofern es sich nicht beheben lässt, zu noch weitreichenderen Schäden oder gar zum Zelltod führt. Sancar beschrieb das Zusammenspiel verschiedener Enzyme, die den DNA-Einzelstrang mit dem T-Dimer entfernen und anhand der Vorlage des gegenüberliegenden Strangs neu auffüllen.

Ähnlich geht die Zelle auch mit Schäden durch chemische Substanzen um, die ebenfalls unnatürliche Zwischenverbindungen erzeugen und die Struktur der DNA verbiegen. Dazu zählen beispielsweise auch krebserregende Substanzen in Zigarettenrauch.

Mutationen in Komponenten dieses Reparatursystems sind Ursache verschiedener Erbkrankheiten, zum Beispiel dem Cockayne-Syndrom oder Xeroderma pigmentosum. Beide zeichnen sich durch eine extreme Lichtempfindlichkeit und hohes Hautkrebsrisiko aus.

onislam.net und nzz.ch

In Jordanien arbeiten das Ministerium für Energie und Mineralogie und das Ministerium für Islamische Angelegenheiten an dem Projekt zur Umstellung der 6000 Moscheen im Land auf Sonnenenergie bis Ende 2016.

Die Solarpanel werden als Pilotprojekt auf den Dächern von 120 Moscheen installiert, mit dem Ziel alle Moscheen umzurüsten, sobald die Finanzierung gesichert ist.

Im Moment beträgt der Aufwand für die Klimaanlage und Beleuchtung zum Wohl der Betenden bis zu 1400 $ pro Monat.

Ein Sprecher des Ministeriums für Energie sagte gegenüber The Jordan Times:

„Die Moscheen verbrauchen viel Energie und das Projekt wird dazu beitragen, die Kosten für Strom markant zu senken, da es rund 300 Sonnentage pro Jahr gibt.“

Abu Saa betont, dass die Finanzierung außergewöhnlich ist im Mittleren Osten und hoffentlich auch wegweisend für andere Länder. Er fügt bei:

„Das Projekt wird entsprechend den finanziellen Mitteln umgesetzt. Je mehr Gelder wir bekommen, umso schneller kann das Projekt realisiert werden. Einige der Moscheen werden das System noch dieses Jahr einführen können.“

Jordanien importiert 96% seines jährlichen Energiebedarfs und jedes Jahr werden etwa 150 Moscheen gebaut. Somit ist diese Initiative ein Muss!

ilmfeed.com (Foto: The Jordan Times)

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Der wahre Islam

H&M ist auf die muslimischen Kundinnen aufmerksam geworden. Zum ersten Mal zeigt die Modekette in einem Werbefilm ein Model, das mit Kopftuch posiert. Der Clip kommt bei den Musliminnen an - sie fühlen sich endlich angesprochen.

 

Als Mariah Idrissi Anfang Jahr das Angebot bekam, für die Modekette H&M zu modeln, war sie skeptisch. «Bist du sicher, dass sie wissen, dass ich einen Hidschab trage?», fragte die Muslima ihren Modelscout. Nach kurzem Zögern nahm die 23-Jährige das Angebot an - nachdem sie ihre Eltern um Erlaubnis gefragt habe, wie sie gegenüber Fusion.net erzählt. «Immerhin ist es für den guten Zweck», so Idrissi. Mit der Kampagne «Close the Loop», in der auch XXL-Models, ein Beinamputierter oder eine Dragqueen zu sehen sind, will H&M auf seine Recycling-Aktionen aufmerksam machen.

 

Dass die Muslima für die Kampagne einwilligte, ist für das schwedische Modehaus ein Glücksfall. Auf Facebook löste das Werbefoto einen regelrechten Begeisterungssturm aus. Über 4000 Menschen kommentierten das Bild, über 1400 Mal wurde der Beitrag geteilt. «Vielen Dank H&M. Es gibt viele Musliminnen, die es lieben, bei euch zu shoppen. Und jetzt lieben wir euch noch viel mehr» oder «Ich bin zwar keine Muslimin, aber mir gefällt der Style und wie offen H&M ist», sind nur einige der durchwegs positiven Kommentare.

 

Mariah Idrissi hatte jedoch einige Bedingungen an das Textil-Unternehmen, damit sie für den Werbespot posierte. So bekam sie beispielsweise eine eigene Garderobe und die Interaktionen mit Männern wurde auf ein Minimum limitiert. «Wenn die Kameramänner bemerkten, dass etwas nicht ganz richtig war, riefen sie Frauen, um es zu beheben. Eine der Uhren zeigte in die falsche Richtung, und anstatt sie einfach an meinem Handgelenk zu drehen, fragte der Kameramann eine Frau, ob sie schnell kommen könnte», so das Model, das seit seinem 17. Lebensjahr Kopftuch trägt. Und Mariah fügt an: «Sie fragten mich zwar, ob ich bereit wäre, meinen Hals zu zeigen, aber sie waren wirklich sehr respektvoll.»

schweizer-illustrierte.ch

 

Der Rekordschuss gelang dem Kapitän und Talisman der türkischen Mannschaft, Hakan Şükür, im Spiel um Platz drei, als er eine nachlässige Verteidigung des Südkoreaners Hong Myung-bo ausnutze und nach nur 10,8 Sekunden ins Tor traf.

Hakan Şükür, der auch als der „Bulle vom Bosporus” bekannt war, erlebte eine glänzende 20-jährige Karriere, sowohl auf nationaler als auch internationaler Bühne. Für die Türkei erzielte er insgesamt 51 Tore, was ihn bis heute zum erfolgreichsten Torschützen seiner Mannschaft macht. Er führte das Nationalteam in 30 Spielen als Kapitän aufs Feld, besonders entscheidend in der WM 2002 in Japan und Südkorea.

Für sieben europäische Vereine stand er insgesamt 540 Mal auf dem Rasen und erzielte 258 Tore.

Şükür hatte seine erfolgreichste Zeit beim türkischen Giganten Galatasaray, für den er dreimal in seiner Karriere auflief (1992 – 1995, 1996 – 2000 und 2003 – 2008) und insgesamt 392 Partien spielte. Dort beendete er auch seine Karriere im Jahr 2007.

Der kosovo-albanisch-stämmige Şükür erzielte 217 Tore für Galatasaray und erhielt den „Gol Kralı“ (Auszeichnung für den Torschützenkönig) dreimal, sowie 14 weitere Vereinsehrungen.

Der physisch starke Spieler besaß zudem noch ein großes Talent dafür, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein – ein aussterbendes Phänomen im heutigen Fußball, könnte man meinen. Ihm gelangen im Laufe seiner Karriere auch eine Anzahl sehr schöner – und wichtiger – Kopfballtore.

Betrachtet man Şükürs Tor einmal in Relation zu anderen schnellen Toren der Fußballgeschichte, so zieht er mit seinem Erfolg nicht nur am schnellsten Tor bei einer UEFA Europameisterschaft vorbei (1 min 7 sec, Dimitri Kirichenko (RUS), im Erstrundenspiel Griechenland gegen Russland, 2004), sondern schlägt auch das schnellste Tor in einem Championsleague-Finale (52 Sekunden, Paolo Maldini (I), für AC Mailand im Spiel gegen Liverpool, 2005).

Sein Rekord liegt allerdings noch immer sowohl über dem von Roy Makaay (10 Sekunden, das schnellste Tor in der Championsleague, für Bayern München gegen Real Madrid, 2007) als auch von Ledley King ( schnellstes Fußballtor in der Premier League, nach unglaublichen 8 Sekunden, für Tottenham Hotspur gegen Bradford City, 2000).

Die Musliminnen der Frauen-Basketballmannschaft der Cedar Riverside Community School in Minneapolis fanden ihre gewohnte Bekleidung beim Sport behindernd und so suchten sie nach einer Lösung.

Mit Unterstützung der Designstudenten an der Universität in Minnesota sowie dem Tucker Center for Research on Girls & Women in Sport entwarfen sie ihre eigene Sportkleidung, die sowohl den religiösen als auch den kulturellen Normen gerecht wurde.

Die Mädchen waren immer damit beschäftigt, dass ihre Kleider und ihr Hijab (Kopftuch) während dem Spiel in Ordnung waren, sagte Jennifer Weber, eine Sportlehrerin an der Cedar Riverside Community School.

Sie stolperten dauernd über ihre Röcke. Es war traurig anzusehen, dass sie im Spiel nicht aktiv und gleichzeitig sicher sein konnten, sagte sie gegenüber der Minnesota Daily, der Hauszeitschrift der University of Minnesota Twin Cities.

Sie bildeten Mannschaften und die Mädchen engagierten sich, aber sie hatten nichts anzuziehen, erzählte Weber.

Laut Minnesota Daily sind die Kleider aus atmungsaktiven Materialien hergestellt und die Kollektion umfasst Leggins, kurz- und langarm Trikots sowie einen „Sport-Hijab“, der mit Klettverschluss befestigt wird, um Verletzungen zu vermeiden.

Seit Jahren lagen uns die Mädchen in den Ohren mit „wir möchten Kleider, wir möchten Kleider“, erinnert sich Chelsey Thul, eine Kinesiologielehrerin an der University of Minnesota, die das zwei Jahre dauernde Projekt leitete, so schreibt die Associated Press. Ihre neuen Sportkleider tragen der Stolpergefahr von langen, flatternden Röcken und dem Verrutschen von lose gebunder Kopfbedeckung Rechnung.

Bereits 2009 berichtete die New York Times, dass Frauen jeden Alters – obwohl ihnen die Religion befiehlt, Sorge zu ihrem Körper zu tragen – es schwierig finden, fit zu bleiben und gleichzeitig den Grundsatz der züchtigen Kleider zu befolgen, wegen der gemischten Fitnessstudios und knappen Trainingsbekleidung.

Dem Ruf nach kulturell und religiös angemessener Strand- und Sportkleidung entspricht auch das Burkini, das im Christian Science Monitor 2007 als „lose genug, um die Sittlichkeit der Muslime zu bewahren und leicht genug, um damit schwimmen zu können“ beschrieben wurde.

Seit Jahren wurde die Kopfbedeckung der muslimischen Frauen bei sportlichen Veranstaltungen untersagt. 2007 verbot die FIFA den Hijab bei Fußballspielen – wegen drohender Würgegefahr – hob jedoch das Verbot 2012 wieder auf. Letztes Jahr hat die Frauen-Basketballmannschaft von Qatar auf den Einsatz an den Asian Games verzichtet, nachdem von den Spielerinnen verlangt wurde, dass sie – in Übereinstimmung mit den Regeln der International Basketball Federation (FIBA) – ihre Kopfbedeckung wegnehmen müssten, um bei den Spielen zugelassen zu werden.

Von Beatrice Gitau

Quelle: The Christine Science Monitor

muslimvillage.com

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Der wahre Islam

Mit großer Freude geben wir bekannt, dass der größte Mann der Welt, Sultan Kösen (TR), im Rahmen einer privaten Feier in der Stadt Mardin im Südosten der Türkei geheiratet hat.

Mit seinen 2,51 m Größe überragt er seine frisch angetraute Ehefrau, die 21-jährige Merve Dibo, die “nur” 1,75 m groß ist.

Sultan errang im Jahr 2009 weltweit Bekanntheit, als er von GUINNESS WORLD RECORDS als größter Mann der Welt anerkannt wurde.

Bei seinem ersten Besuch in London (UK) im September 2009 sagte er, er erhoffe von seinem neuen Ruhm, dass sich sein Leben verändern und er eine Frau finden werde: “Es ist echt schwierig, eine Freundin zu finden. Die Mädchen haben meist Angst vor mir. Nun, wo ich berühmt bin, werde ich hoffentlich jede Menge kennenlernen. Ich träume davon, verheiratet zu sein.”

In den folgenden beiden Jahren hat sich Sultans Leben tatsächlich verändert: Die vielen Berichte über seine riesige Statur sorgten dafür, dass er sich kostenlos einer lebensrettenden Operation unterziehen konnte, die sein Wachstum stoppte, dass er umsonst maßgeschneiderte Kleidung erhielt und dass er Gelegenheit hatte, weltweit Reisen zu unternehmen. Aber erst letzten Sonntag war es soweit, dass sich sein Traum von einer Heirat erfüllte.

Das junge Paar hat sich durch einen gemeinsamen Freund kennengelernt. Merve reiste aus ihrem Heimatort Hasaki in Syrien in sein Dorf Dede köy in der Türkei, um seine Bekanntschaft zu machen.

Erst seit zwei Monaten trafen sie sich regelmäßig, aber beide sagen, sie wussten sofort, dass sie zusammenbleiben wollen.

Sultan sagt: “Ich habe ihr in die Augen geschaut und gewusst, dass es Liebe ist.” Merve erzählt: “Alle haben mir gesagt, heirate ihn nicht, bei seiner Größe; aber ich habe mich in sein Herz verliebt, nicht in seine Länge. Die stört mich überhaupt nicht.”

Das Paar, beide Muslime, feierte nach der Trauung am letzten Sonntag eine große Hochzeitsparty mit über 1.500 Gästen, darunter auch ein Vertreter von GUINNESS WORLD RECORDS und lokale Würdenträger.

Nach der Feier reisten sie zurück nach Dede köy, wo sie so schnell wie möglich eine Familie mit zwei Kindern gründen wollen, “so Gott will”.

guinnessworldrecords.de