عربي - English - Française - Português - Español - - Italiano - русский

Das Fasten ist ein Schutz. Ein Fastender soll keine schlechten Worte von sich geben und sich nicht ärgern. Wenn den Fastenden jemand beschimpft oder mit ihm streitet, soll er „Ich faste!” sagen.” (Buchârî)

Jeder Mensch wird einmal wütend, denn dies ist menschlich. Die eigentliche Tugend liegt darin, sich zusammenzunehmen und nicht stets all seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Wenn jeder Mensch all seine Empfindungen frei auslebte, würde das Alltagsleben in einem einzigen Chaos enden. Dies versucht der Islam zu unterbinden.

Es ist nicht immer leicht, einen Ausbruch des Zorns zu unterdrücken, aber jeder ist sich des schlechten Gewissens und der Reue danach bewusst. Dass es dazu kommt, kann verhindert werden. Für den Muslim stellt vor allem der gesegnete Fastenmonat Ramadan eine solche Übung dar.

Gläubige bemühen sich vor allem während des Fastens um einen vorbildlichen Charakter, weil sie sich besonders in diesem Monat eine hoch vergoltene Belohnung dafür verhoffen.

Das Fasten schützt den Fastenden selbst und sein Umfeld vor der unnötigen Verletzung der Gefühle anderer, vor Ausschweifungen und Maßlosigkeit. Dies ist unter anderem einer der Aspekte, weshalb dieser Monat bei den Muslimen als ganz besonders beruhigend, friedvoll und Gemeinschaft stiftend empfunden wird.

Die Wichtigkeit liegt darin, dieses Verhalten in das alltägliche Gemeinschaftsleben stärker zu integrieren, da der Ramadan uns beweist, dass ein harmonischeres Miteinander möglich ist. (sk)
َ

Quelle:igmg