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Der Vorsitzende des IGMG Hilfs- und Sozialvereins Hasene, Mesud Gülbahar, spricht sich anlässlich des Weltkindertags für mehr Sensibilität gegenüber den Kindern dieser Welt aus. Gülbahar weist ausdrücklich darauf hin, dass in „vielen Regionen der Welt Kindern das Recht auf Leben vorenthalten wird; die am stärksten durch Kriege und Massaker Geschädigten seien unschuldige Kinder“. Gülbahar weiter:

„Heute stirbt alle 5 Sekunden ein Kind aufgrund vermeidbarer Ursachen. Nach Angaben der UNICEF sind auf diese Weise alleine im letzten Jahr 6,6 Millionen Kinder unter 5 Jahren gestorben. Zugleich prognostiziert UNICEF für die Jahre 2014-2028, dass weitere 35 Millionen Kinder bedroht sind.


Neben Kindern, die in vielen Regionen der Erde Naturkatastrophen und Dürren ausgesetzt sind und mit sehr schlechten Lebensbedingungen zu kämpfen haben, gibt es außerdem Millionen Kinder, die durch Kriege und Massaker frühzeitig ihr Leben verlieren oder traumatisiert werden. Laut der Syrischen Menschenrechtsorganisation (SNHR) haben allein in Folge des anhaltenden Krieges in Syrien mehr als 10.000 unschuldige Kinder ihr Leben verloren, das sind zwei Kinder pro Stunde.


Während auf der einen Seite die Weltgemeinschaft ein verschwenderisches Leben geführt wird, sterben auf der anderen Seite Kinder aus Mangel an Lebensmitteln oder sauberem Wasser. Die mächtigen Länder dieser Welt geben viel Geld aus für Waffen, verhindern aber nicht das Sterben der Kindern, obwohl sie dies schon mit einem kleinen Budgets erreichen könnten. Dieser Entwicklung muss ein Ende gesetzt werden. Es muss eine Welt geschaffen werden, in der die Kinder menschenwürdig, glücklich und zufrieden leben können.


Der Islam sagt uns, dass die Rettung eines einzigen Lebens der Rettung der gesamten Menschheit gleichkommt. Daher ist es dringend notwendig, dass insbesondere einflussreiche Organisationen, Einrichtungen und Personen auf der ganzen Welt sich verstärkt einsetzen, um das Sterben zu stoppen.



Jeder Einzelne und jede Organisation muss sich dafür verantwortlich fühlen, den Kindern, die unsere Zukunft sind, eine lebenswerte Welt zu hinterlassen, frei von Kriegen und Massakern. Das Leben der Kinder darf nicht dem Zufall überlassen werden.“

Quelle: igmg