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Wie werde ich Muslim ?

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Zainab Bint Gahsh Ibn Ri`ab Nachkomme von Ibn Khozaima

Zainab radi Allahu anha ist die Cousine des Propheten ﷺ, Tochter seiner Tante Umaima Bint Abd Al-Muttalib.

Zaid Ibn Haritha Al-Kalbi radi Allahu anhu war ein 8jähriger Sklave, den Khadiga radi Allahu anha gekauft hatte und dem Gesandten Allahs ﷺ gab, der ihn adoptierte. Haritha, der Vater von Zaid erfuhr davon und wollte ihn zurück nehmen. Der Prophet ﷺ sagte zu ihm: „Lass ihn selber entscheiden. Wenn er sich fūr dich entscheidet, gehört er dir und er wenn er sich fūr mich entscheidet, werde ich für ihn sorgen.“ Zaid erkannte seinen Vater und seinen Onkel, aber er wollte beim Gesandten Allahs ﷺ bleiben. Also ging er mit ihm auf den großen Platz und forderte die Menge auf zu bezeugen, dass er Zaid adoptiert hatte und sie einander beerben würden. (Im Islam beerben sich die Stiefeltern und Adoptivkinder nicht.) Haritha und sein Bruder waren damit zufrieden und so war Zaid bekannt als der Sohn Muhammads, bis der Islam offenbart wurde mit dem Befehl von Allah (Koran 33:5), dass adoptierte Kinder den Namen ihres Vaters behielten und so wurde er Zaid Ibn Haritha genannt.

Der Prophet ﷺ erfuhr durch eine Offenbarung, dass Zaid und Zainab heiraten würden und später scheiden, dann würde er sie heiraten, um damit eine von den Arabern abgelehnte Lehre – dass der Vater die Ex-Frau des Adoptivsohns heiraten darf – in der Praxis zu beweisen. Darum bat er seine Cousine Zainab sich mit Zaid zu verheiraten, aber sie und auch ihr Bruder Abd Allah wollten nicht, weil sie aus einer vornehmen Familie stammte und Zaid ein Sklave war, der vom Propheten ﷺ befreit wurde. Daraufhin offenbarte Allah die Aya (Koran 33:36):

Weder für einen gläubigen Mann noch für eine gläubige Frau gibt es, wenn Allah und Sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, die Möglichkeit, in ihrer Angelegenheit zu wählen. Und wer sich Allah und Seinem Gesandten widersetzt, der befindet sich ja in deutlichem Irrtum.

Somit mussten sich Zainab und ihr Bruder der Anordnung von Allah und Seinem Gesandten ﷺ fügen. Sie heirateten und der Gesandte Allahs ﷺ bezahlte anstelle von Zaid die Mahr (Brautgabe) von sechzig Dirham, einige Kleidungsstücke sowie fünfzig Ladungen Geschenke und dreissig Ladungen Datteln.

Zainab konnte ihren Stolz nicht überwinden und erwähnte dauernd ihre noble Familie, war rücksichtslos zu ihrem Mann und verletzte seine Gefühle. Eines Tages kam er zum Propheten  und sagte: „O Gesander Allahs, Zainab verhält sich immer schlechter und ich möchte sie scheiden.“ Der Gesandte Allahs ﷺ antwortete: „Bahalte deine Frau und fürchte Allah und scheide sie nicht.“ Später, als er wieder darum bat, willigte der Prophet ﷺ ein.

Im fünften Jahr der Hijra fand die Heirat des Propheten ﷺ und Zainab statt und es war ein guter Präzedenzfall. Niemand außer dem Propheten ﷺ konnte so einen gewaltsamen Präzedenzfall für die kommenden Generationen schaffen.

Der Prophet ﷺ hat nicht sofort über die neue Offenbarung informiert. Darum sagte Allah (Koran 33:37):

Und als du zu demjenigen sagtest, dem Allah Gunst erwiesen hatte und dem auch du Gunst erwiesen hattest: "Behalte deine Gattin für dich und fürchte Allah", und in deinem Inneren verborgen hieltest, was Allah doch offenlegen wird, und die Menschen fürchtetest, während Allah ein größeres Anrecht darauf hat, dass du Ihn fürchtest. Als dann Zaid keinen Wunsch mehr an ihr hatte, gaben Wir sie dir zur Gattin, damit für die Gläubigen kein Grund zur Bedrängnis bestehe hinsichtlich der Gattinnen ihrer angenommenen Söhne, wenn diese keinen Wunsch mehr an ihnen haben. Und Allahs Anordnung wird (stets) ausgeführt.

Die Ehe des Gesandten Allahs ﷺ mit Zainab war eine Entschädigung für ihre Einwilligung zur Ehe mit Zaid, trotz ihrer vornehmen Abstammung und einer Gesellschaft, die Vornehmheit hoch schätzte.

Safiya Bint Hayy Ibn Akhtab

Der Vater von Safiya radi Allahu anha war der Führer des Bani Al-Nodeir. Sie war Jüdin und bereits zweimal mit Juden verheiratet (Sallam Ibn Mashkam und Kenana Ibn Al-Rabie Ibn Abul Hakik). Sie war eine der Gefangenen in der Schlacht von Khaibar im siebten Jahr der Hijra. Duhayya Al-Kalby fragte den Propheten ﷺ für eine Frau von den Gefangenen und er ﷺ schlug im Safiyya vor. Als die Sahaba (Gefährten) davon erfuhren sagten sie zu ihm: „O Gesandter Allahs, Safiyya ist die Tochter des Führers von Bani Qorayza und Bani Al-Nodeir, du bist der einzige, der zu ihr passt.“ So empfahl der Prophet ﷺ Duhayya, eine andere Gefangene auszuwählen und ließ Safiyya die Wahl, entweder zu ihrem Volk zurückzugehen oder freigelassen zu werden und ihn zu heiraten. Sie bevorzugte die Ehe mit ihm.

Als Safiyya mit Kenana verheiratet war, hatte sie einen Traum, worin ihr der Mond in den Schoss fiel. Sie erzählte ihrem Mann davon, der sarkastisch bemerkte: „Die einzige Deutung dieses Traums ist, dass du dir wünscht, den König von Hidjaz – Muhammad – zu heiraten.“ Dabei schlug er sie so heftig ins Gesicht, dass ihre Augen anschwollen. Als sie den Propheten ﷺ traf, sprach er sie darauf an. Hätte der Prophet ﷺ sie nicht geheiratet, wäre sie für den Rest ihres Lebens von einem Gefühl der Verbitterung, Scham und Schande geplagt worden. Safiyya war bekannt für ihre Weisheit, Intelligenz und Freundlichkeit.

Maymuna Bint Al-Harith Ibn Hazan Al-Hilaliya

Maymuna (Barra) radi Allahu anha war eine Dame der noblen Gesellschaft. Als ihr zweiter Mann gestorben war, traf Al-Abbas Ibn Abd Al-Muttalib den Propheten ﷺ als er die Umra vollzog und sagte zu ihm: „O Gesandter Allahs, Maymuna Bint Al-Harith ist verwitwet. Willst du sie heiraten?“ Der Prophet ﷺ war damit einverstanden. Nach einer anderen Überlieferung war es Gaafar Ibn Abi Talib, der von Abessinien zurück kam und ihm die Heirat vorschlug. Da sie bereits zweimal verheiratet war, hatte sie an Attraktivität für Bewerber verloren.

Eine ihrer Schwestern war mit Al-Abbas, dem Onkel des Propheten ﷺ verheiratet, und eine Halbschwester war die Frau von seinem Cousin Gaafar Ibn Abi Talib und eine andere die Frau von Hamza, auch Onkel des Propheten ﷺ, zu denen er eine innige Beziehung hatte, weil sie ihm und dem Islam wohlgesinnt waren.

Allah sagt (Koran 33:50):

O Prophet, Wir haben dir (zu heiraten) erlaubt: deine Gattinnen, denen du ihren Lohn gegeben hast, das, was deine rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt von dem, was Allah dir als Beute zugeteilt hat, die Töchter deiner Onkel väterlicherseits und die Töchter deiner Tanten väterlicherseits, die Töchter deiner Onkel mütterlicherseits und die Töchter deiner Tanten mütterlicherseits, die mit dir ausgewandert sind; auch eine (jede) gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten (ohne Gegenforderung) schenkt und falls der Prophet sie heiraten will: Dies ist dir vorbehalten unter Ausschluss der (übrigen) Gläubigen - Wir wissen wohl, was Wir ihnen hinsichtlich ihrer Gattinnen und dessen, was ihre rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt, verpflichtend gemacht haben -, damit für dich kein Grund zur Bedrängnis bestehe. Und Allah ist Allvergebend und Barmherzig.

Maria, die Koptin

Im Jahr sechs nach Hijra sandte der Prophet ﷺ Hateb Ibn Abu Balta`a mit einem Brief zu Al-Muqawqas, dem Gouverneur von Alexandria und Misr, worin er ihn zum Islam einlud. Al-Muqawqas empfing die Delegation und gab ihnen Geschenke für den Gesandten Allahs ﷺ. Maria radi Allahu anha war sein persönliches Geschenk an den Propheten ﷺ und wurde vermutlich mit ihrer Schwester Syrin, einem Eunuch und wahrscheinlich vier Sklaven geschickt. Der Prophet ﷺ schenkte Syrin Hassan Ibn Thabit und sie bekamen den Sohn Abd Al-Rahman und der Prophet ﷺ heiratete Maria und sie gab ihm den Sohn Ibrahim, der im Kindesalter verstarb.

Aus dem Buch „Why The Prophet Muhammad married more than one“ von Ahmad Muhammad el-Howfy (ins Englische übersetzt von Ahmad Ibrahim el-Orfaly)

Übersetzt durch

Der wahre Islam